Das Creativity World Forum 2009 ist zu Ende. Auch am zweiten Kongresstag gab es interessante Keynotes. Die wichtigsten Aussagen fassen wir für Sie kurz und knapp zusammen:

  • Combining the Unexpected, so beschreibt MFG-Geschäftsführer Klaus Haasis den Kreativitätsprozess. Er stellt drei aktuelle Trends der Kreativwelt vor: Digital Recovery, Green Cloud und Continious Interfaces.
  • Medienminister Professor Wolfgang Reinhart betont die Bedeutung junger Talente für die Kreativunternehmen im Land. Baden-Württemberg hat neben dem Automobil- und Maschinenbau mit der Kreativwirtschaft ein drittes Ass im Ärmel.
  • Filmemacherin Professor Doris Dörrie muss außer Kontrolle sein, um kreativ wirken zu können. Ihre Methode ist die Eieruhr und eine gehörige Portion Risikobereitschaft.
  • Wenn einem ein vier Kilometer langer Museumsbesuch wie nichts vorkommt, dann war ein kreativer Kopf am Werk. Beim Bau des Mercedes-Benz Museums bewies Stararchitekt Professor Tobias Wallisser, wie man moderne Technologien mit traditionellem Handwerk verbindet.
  • Die meisten Ideen kommen vom Kunden, ist Professor Hartmut Esslinger überzeugt. Der Designpapst sieht sich daher eher als Katalysator, nicht als Künstler. Sein Patentrezept für Design: 90 Prozent Mensch, 1 Prozent Ideen und 9 Prozent Glück.